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Wärmeeindringkoeffizient b (Ws0,5 / m2K)

Die Eigenschaften des einzelnen Baustoffs sind gut erkennbar mit Hilfe des Wärmeeindringkoeffizienten

b ( b= √ λ x ρ x c)
Je größer der Wert ist, umso mehr speichert der Stoff Wärme, um so berührungskälter ist er, um so langsamer kühlt er aus. (1) Bei Werten unter 20 kJ/m2s0,5K wird die Oberfläche des Stoffes sehr schnell warm, weil die Wärme nur langsam nach innen weitergeleitet wird (= sehr günstiges Verhalten für Fußböden und andere raumumschließende Flächen); bei Werten von 20 - 50 erreicht der Stoff eine angenehme Oberflächentemperatur (fußwarm); bei Wärmeeindringkoeffizienten größer 50 wirkt die Oberfläche kalt, da die Wärme schnell ins Innere des Stoffes abfließt, über 150 ist der Wärmeabfluss sehr unangenehm (z.B. Metalle).(2)

In der Literatur werden unterschiedliche Dimensionen angegeben. Beispiele:
König, Holgerb= KJ/m2h0,5K (für Gasbeton 800 kg/m3 b=30)
Eichler/Arndtb= w s0,5/m2K (für Gasbeton 800 kg/m3 b=246)
Bobran (3) b= J/s0,5m2K
Umrechnung
1 kJ = 2,78 x 10- 4 KWh ; 1 J = 1 Ws

Wärmeeindringkoeffizienten für »Baustoffe

Quelle:
(1) Eichler, Arndt; Bautechnischer Wärme- und Feuchteschutz 1989; S. 23,24 114, 226
(2) Holger König; Wege zum Gesunden Bauen 1997, Ökobuch Staufen b. Freiberg S.225 ff
(3) Bobran; Handbuch der Bauphysik, vieweg 7.Aufl. 1994


5/2005

Autor: Peter Rauch

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